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Wenn Kaffeehersteller sich eine Pause gestatten, dann trinken sie
ein Gebräu aus Kenianischen Arabica Bohnen. Der Kenianische Kaffee
hat einen Geschmack, der eigentlich typisch für andere Sorten ist,
wie z.B. der aus Athiopien, aus Kolumbien oder aus dem Yemen. Er
zeichnet sich durch seinen starken Gehalt und einem hohen Grad an
Konsistenz aus, aber auch durch einen leicht säurehaltigen
Geschmack, ähnlich dem des Weines.
Diese besondere Arabica Sorte wächst
ausschließlich auf einer Höhe von 2.000 Metern, auf den einsamen
Hochebenen des Landes. Die Plantagen in Kenia, von Bananenbäumen
überschattet, geben der Landschaft eine faszinierende Schönheit.
Die Bezeichnung mit „Doppel-A“ weist auf die Größe der Bohne hin,
die im Vergleich üppiger ausfällt als die meisten anderen Bohnen. In
Großbritannien ist dieser spezielle Kaffee als “Chagga“ bekannt,
welches den Namen des Stammes bezeichnet, von dem er auf den Hügeln
des Kilimanjaros angebaut wird.
Der Äthiopische Kaffee kam im 19. Jahrhundert
nach Kenia aber die tatsächliche Vermarktung entwickelte sich im 20.
Jahrhundert. Nachdem das Land seine Unabhängigkeit erlangte wurden
viele der großen Plantagen die bis dahin vornehmlich Europäern
gehörten aufgeteilt und an einheimische, landlose Bauern verteilt.
Mit der Zeit wurden diese zu wahren Experten des Kaffeeanbaus und
der Zucht. Der Kenianische Kaffee ist weltweit hauptsächlich wegen
seines eleganten, säurehaltigen Geschmacks geschätzt.
Eine Eigenart, die im Grunde recht wenig mit unserer gewohnten
Auffassung von Kaffee zu tun hat. |
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